Montag, 30. juni 2008

Bin nur eine Nacht hier, um am naechsten Tag meinen Rueckflug anzutreten. Bin in den botanischen Garten, der tatsaechlich sehr schoen war, habe mir die Altstadt angesehen, die aber im Vergleich zu anderen Staedten matt aussah. Dann war der halbe Tag auch schon um und ich bin zum Flughafen.

Fazit der Reise: Neu Zeeland ist atemberaubend schoen und eine Reise definitiv wert! Allerdings nur fuer Wander- und Naturfreunde. Bin stolz auf mich selber, dass ich soviel rumgereist bin, dass ich keinen Bus verpasst habe, dass ich alleine im schicken Weinkeller essen war und dass ich viele Menschen kennengelernt habe. Mache ich nochmal!! Habe gelernt im Winterurlaub nicht allzuviel zu planen und lieber spontan zu bleiben.

Im Sommer geht es dann auf die Nordinsel, wo man viel von der Maori Kultur sehen kann (Auf der Suedinsel haben sie nicht gelebt).

Hier eine Karte, wo man unter anderem die Staedte sehen kann, wo ich war:



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Samstag, 28. juni 2008

Wieder zurueck in Queenstown, um weiter nach Christchurch zu fahren, wo ich meinen Flug zurueck nach Sydney nehme. Erst habe ich aber halt zur Weinprobe in Arrowtown, nahe Queenstown gemacht. Nachdem der nette Kellner festgestellt hat, dass ich alleine zur Weinprobe gekommen bin, meinte er, dass alleine Trinken ein erstes Zeichen fuer ein Alkoholproblem ist. Nach der Weinprobe habe ich ihn vom Gegenteil ueberzeugt, denn ich war besofski. Das hat mich aber nicht davon abgehalten mich zum Essen hinzusetzen und zwei weitere Glaesser von meinem liebsten Wein zu trinken. Anschliessend war ich schon gut dabei. Daher habe ich  mich ganz still neben das Feuer gesetzt und abgewartet, dass der Rausch vergeht. Nach 2 Stunden war ich soweit den Nachhauseweg einzuschlagen.
Abends bin ich noch mit 2 weiteren Reisenden ins Kino und in eine Bar. Am Ende des Abends war der Rausch wieder da.

P.S.: noch habe ich keine weiteren Fotos hochgeladen. Muss so viel erledigen. Sobald das geschehen ist, sage ich bescheid.


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Freitag, 27. juni 2008

Nun ist es offiziell: Herr der Ringe wurde tatsaechlich in New Zealand gedreht. Vertical Limits uebrigens auch.
Te Anau ist ein kleines Dorf, umbegen von Bergen und einem See. Weil es so schoen ist, bin ich hier 3 Tage geblieben. Viel Spazieren gewesen, einen Berg erstiegen, und ein Restaurant mit heimischer Kueche entdeckt. Die Neu Zeelaender essen ueberwiegend Lamm. Mit Kartoffeln. Im Hostel habe ich eine Frau kennengelernt, die mir erzaehlt hat, dass in Wanaka zwei deutsche Maedchen waren, die ganz doll gestunken habe. Da meinte ich: Kenne ich! Da mussten wir beide schon viel lachen.
Waehrend meines Aufenthaltes habe ich auch eine Tour zu Milford Sounds mitgemacht. Dat mach ich bestimmt ned nochmal. Der Ort war super, nur mit Touris zu Reisen ist die Hoelle! Die reinste Massenproduktion. 5 Minuten Fotopause, Gequatsche waehrend der Fahrt, Asiaten, die aber auch von jedem S* ein Foto schiessen und Menschen, die einfach laut sind. Nichts desto trotz konnte ich die Landschaft geniessen und ganz besonders die Bootstour.
Zu sehen gab es unter anderem Delphine und Wasserfaelle! Da es mal hoch in die Berge und dann wieder tief in die Taeler ging, gab es abwechselnd Gras, WRegenwelder und Schnee, wie die Fotos zeigen.
 






In Te Anau habe ich in der Nacht zum ersten Mal die Milchstrasse gesehen. Durch die Lage Neu Zeelands und dadurch, dass die Strassen nicht beleuchtet sind, war sie ganz klar zu sehen. Himmlisch, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Sternschnuppe habe ich auch gesehen. Da konnte ich mich nicht halten und habe mir was gewuenscht.


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Mittwoch, 25. juni 2008
Ueber diese Stadt kann ich noch nicht viel erzaehlen. Habe sie in der Nacht erreicht und verlasse sie am Mittag. Sie ist auf jeden Fall sehr huegelig. Mein Hostel befindet sich beinahme auf dem Himalaya. Mit all meinem Gepaeck auf dem Ruecken war es schon schwer zu erreichen. Im Hostel habe ich einen gespaechigen Jungen kennengelernt, mit dem ich dann in eine Bar gegangen bin (Junge, weil erst 18). Ganz schockiert musste ich feststellen, dass er in der Zeit, in der ich 1 Glas Wein getrunken habe, ganze 12 Glaeser Jack Daniels mit Cola getrunken hat. Und wurde nicht einmal beschwipst.
Am naechsten Morgen bin ich mit der Gongola auf einen weiteren Huegel gefahren, wo sich ein Cafe befindet. Nachdem ich den Ausblick genossen habe, gab es Ruebchenkuchen mit Tee. Lecker!

P.S.: we glaubte ich waehre mit meinem Klappmesser ein Versager, wird mich nun einen definitiven Versager nennen: habe mein Messer in Wanaka liegen lassen. Manche sachen sollen eben nicht sein.

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Montag, 23. juni 2008

Bin gestern in Wanaka angekommen. Eine kleine Stadt um einen See herum, mitten in den Bergen. Nach einem kleinen Spaziergang habe ich meine Butterbrote am See gegessen und bin zurueck ins Hostel. Mein Zimmer musste ich leider mit zwei Maedchen teilen, von denen eine nach Schweiss gestunken hat. Wenn sie das heute wieder tut, sag ich ihr sie soll duschen. Sind beide Deutsche. Habe mir verkniffen zu sagen, dass ich deutsch kann ;)
Heute wollte ich eine 6h Route laufen, aber es gab Schnee- und Sturmwarnung. Daher musste ich meine Wanderung auf 3h verkuerzen und eine andere Wanderroute waehlen. Die war aber auch sehr schoen. Leider auch sehr steil. Bin voellig uebermuedig auf dem Gipfel angekommen und habe dort mein Butterbrot gegessen. Schmeckt in mitten der Wolken ganz lecker. Und endlich kam mein Klappmesser zum Einsatz. Im Ordner gibt es wieder Fotos!

P.S.: ich hatte berichtet Gluehwuermer sehen zu wollen. Bin um 19 Uhr, als es ganz dunkel wurde, mit einer Taschenlampe ausgeruestet los. Mitten auf der unbeleuchteten Highway fiel mir auf: ups, Messer vergessen. Bin ein totaler Versager. Dann wurde mir mulmig. Jedes Auto schien verdaechtig. Nach 20 Minuten spaziergang habe ich den Wanderweg entdeckt, der zu den Gluehwuermern fuehrte. Da wurde mir eine Stufe mulmiger. War naemlich mitten im Wald. Mit der Taschenlampe in der Hand kam ich mir wie im Blairwitch Project vor. Irgendwann hatte ich angst mich um mich selber zu drehen und die Orientierung zu verlieren. Denn im Dunkeln sieht der Wald immer gleich aus... Gluehwuermer habe ich dann auch nicht gesehen. Wahrscheinlich war es ihnen zu kalt zu leuchten. Heil im Hostel wieder angekommen, bin ich in die Sauna und habe mich von meinem Horror-Trip erholt.

P.P.S.: habe verpasst zu erzaehlen, dass ich um 7 Uhr morgens den Feueralarm ausgeloest habe. Als mir im Badezimmer kalt wurde, habe ich die Heizung angemacht, was wohl den Alarm ausgeloest hat. Ups. Da wurden alle Hostel-Gaeste evakuliert. Habe mein Verschulden verschwiegen...


P.P.P.S.: Unter den Wanaka Bildern gibt es eins, da trage ich einen gelben Regenmantel. Dieser Mantel hat mir das Kennenlernen eines schoenen Mannes verdorben, den ich im Supermarkt an der Schlange gesehen habe. Ich denke nicht, dass ich ihm auffiel. Oder besser gesagt: ich denke schon, dass der gelbe Mantel auffiel, nur machte ich darin keine sonderlich gute Figur. Haette mir doch was huebsches zum Anziehen mitnehmen sollen.


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Samstag, 21. juni 2008

Auf meiner Lebens-To-Do Liste stand immer das ewige Eis kennenzulernen sowie die ewige Wueste. Das mit dem ewigen Eis kann ich nun von der Liste streichen. Habe heute einen Ausflug auf den Gletschern unternommen und mir die Zehe und die Finger erfroren. Teilweise dachte ich, wenn ich nun hinfalle, breche ich mir alle Knochen, da sie kalt und sproede sind. Solange man schnell geht, ist es auch warm, aber wehe man macht eine kleine Pause! Dann wurden meine Handschuhe nass, da das ewige Eis auch sehr viel Wasser hat. Sonst war das ein 1A Erlebnis! Schoener Ausblick, faszinierende Eisskulpturen, herausfordernde Wege und grosse Spuenge. Wichtige Ausruestung sind vor allem die Schuhe. Traegt man sie, geht man wie ein Roboter, da die Sohle fest ist und sich der natuerlichen Fussbewegung nicht fuegt. Mehr Bilder sind im Album zu sehen! Wer sich wundert, warum ich auf so vielen Fotos mit offenem Mund dastehe: bin ausser Puste. Daher sind auch meine Wangen jugendlich frisch. Die dicken Augenringe bekomme ich weg, sobald ich ausschlafe. Dazu komme ich nicht, denn es gibt zu viel zu sehen und ich muss um 5.30 Uhr aufstehen, um den Tag zu nutzen.
Heute Abend mache ich noch einen Ausflug zu den Gluehwuermern, die sich in den Bergen verstecken. Da heisst es: Taschenlampe einpacken, denn die Strassen sind hier nicht beleuchtet. Das fuehrt auch dazu, dass man einen wahnsinnigen Sternenhimmel hat! Fotos folgen.
Nach den Gluehwuermern kommt die hauseigene Sauna (es folgen keine Fotos). Habe ich gestern auch ausprobiert. Die kalte Dusche ist dann draussen im Garten, umgeben von Bergen. Ganz dufte. Weniger dufte fand ich es allerdings, als gestern pubertierende Jungs versucht haben aus den Zimmern heraus Fotos von duschenden Frauen zu schiessen. Verzweifelter Versuch. Muss ein schwieriges Alter sein. Vor 2 Tagen habe ich ein Hostel Zimmer mit zwei pubertierenden Maedels geteilt. Ich bin vor ihnen ins Bett, da ich am naechsten Morgen um 5 Uhr aufstehen musste. Also wachte ich am naechsten Morgen auf, ging leise zur Tuer, drueckte die Klinke, ich knallte gegen die Tuer. Eines der Goeren hatte die Tuer abgeschlossen! Wer macht sowas in einem Zimmer, indem 4 Personen schlafen? Was gibt es da noch abzuschliessen? Zur Strafe fuer ihre Paranoia habe ich das Licht angemacht und meinen Schluessel gesucht.
Neulich haben sich meine Eltern sorgen gemacht, dass ich alleine unterwegs bin. Also hier kann mir nichts passiere. Die Einwohnerzahl von ganz New Zealand betraegt  Millionen. Hier in Franz Josef begegnet man kaum Menschen. Daher mache ich mir eher sorgen, dass ich unterwegs hinfalle und auf keinen Menschen stosse, der mir helfen kann. Und ach ja: mein Handy ist hier tot. Es gibt kein Netz. In den letzten 3 Staedten hatte ich kein Netz. Bin aber sehr gluecklich ueber das Internetcafe, das aus logistischen Gruenden in einem Bus ist ;)


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  • : Liebe Freunde, ein Blog für meinen Aufenthalt in Australien :) Viel Spass beim Durchstöbern der Bilder und beim Lesen australischer Kuriositäten!
  • : 9.03.2008

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